AKTIONSGEMEINSCHAFT JUS

Fächerübergreifende Modulprüfung FÜM I

Stoffbereiche

Bei der Fächerübergreifenden Modulprüfung I (FÜM-I) werden folgende Stoffgebiete abgefragt:

  • Römisches Recht

    • Römisches Sachenrecht
    • Römisches Schuldrecht
    • Exegese aus Sachen- oder Schuldrecht
    • Rechtsvergleichende Fragen (System und Methodik)
    • Historische Fragen

  • Einführung in das Europarecht
  • Einführung in das Völkerrecht

Literatur

Römisches Recht

Geprüft wird anhand der Bücher „Übungsbuch Römisches Sachenrecht“ und „Übungsbuch Römisches Schuldrecht“ (Benke, Meissel).
Zur Vorbereitung für Digestenexegesen ist es außerdem sinnvoll, sich allenfalls anhand der beiden "Casebooks" zu Römischem Sachen- und Vertragsrecht vorzubereiten.

Europarecht

Seit der Prüfungswoche im November 2016 ist das neue Lehrbuch von Professor Jaeger "Einführung in das Europarecht (Facultas, 1. Auflage 2016)" prüfungsrelevant

Völkerrecht

Stoffabgrenzung ist hier grundsätzlich das „Völkerrechtsskript“, welches in der Fakultätsvertretung um 11,50 € zu erwerben ist, sowie die Folien der Einführungsvorlesung ins Völkerrecht. Die Folien sind auf Moodle zu finden, eine Anmeldung zu der Lehrveranstaltung 030477 ist über das Vorlesungsverzeichnis möglich und für den Download erforderlich.

 

Besonderheiten beim römischrechtlichen Teil

Exegese aus Sachen- oder Schuldrecht

Abgesehen von „normalen“ Fällen - wie man sie etwa in den Übungsbüchern findet - wird auch eine Digestenexegese (mit 28-32 Punkten) bei der Prüfung angegeben. Diese entstammt zwar dem Stoffgebiet aus Römischen Sach- bzw Schuldrecht, allerdings verlangt sie ein genaues Lösungsschema, das mit bloßen Stoffkenntnissen nicht hinreichend gelöst werden kann.

Rechtsvergleichende Fragen (System und Methodik)

Hiermit sind Fragen gemeint, welche römischrechtliche Rechtsinstitute dem modernen Recht gegenüberstellen bzw.  erstere theoretisch behandeln. Auch diese Fragen sind Teil der FÜM-1.
Die Literatur zur Vorbereitung ist auf der Institutsseite unter Punkt 2 angegeben.

Historische Fragen

Bestandteil der FÜM-1 können auch historische Fragen zum römischen Recht sein.
Es gibt die Möglichkeit, sich in einen Moodle-Kurs einzutragen, wo Folien zur Vorbereitung zur Verfügung stehen. Auch auf unserer Jusbox gibt es zahlreiche Materialien. Auf der Institutsseite gibt es mehr Informationen.

 

Vorbereitung

  • Vorlesungen

    • Einführung in das Völkerrecht
    • Einführung in das Europarecht

  • (Pflicht)Übungen/Kurse

    • Römisches Sachenrecht
    • Römisches Schuldrecht
    • Digestenexegese
    • Europarecht
    • Völkerrecht

  • Lerngruppen
  • Alte Prüfungen

 

Vorlesungen

Die Vorlesungen laufen idR über das ganze Semester.
Wie bei allen Vorlesungen ist keine Anmeldung erforderlich und damit herrscht auch keine Anwesenheitspflicht. Eine Benotung findet nicht statt und auch ECTS bekommt man für den Besuch nicht gutgeschrieben.

Übungen

„Ersparen“ kann man sich durch den Besuch einer Übung bei der FÜM-I (im Gegensatz zur MP Rechtsgeschichte) nichts.

Der Besuch ist freiwillig, bei Teilnahmewunsch ist eine Anmeldung allerdings erforderlich. Wie bei allen Übungen herrscht Anwesenheitspflicht.

Lerngruppen

Regelmäßig werden Lerngruppen von der Fakultätsvertretung organisiert. Diese können besucht werden um gemeinsam den Stoff durchzugehen.

Alte Prüfungen

Im Zeitschriftenlesesaal (Stiege 1, 2. Stock) kann man sich beim Schalter alte FÜM-I-Prüfungsfälle und Exegesen (inkl. Musterlösungen) zum Kopieren ausborgen.

Beispielfragen zum europarechtlichen Teil zur FÜM1 auf Basis des neuen Lehrbuchs findet ihr hier; sonstige vergangene Prüfungen sind bei unseren Prüfungsangaben zu finden.

 

Ablauf

Die Prüfung selbst ist schriftlich und dauert 180 Minuten.
Insgesamt sind 180 Punkte zu erreichen, wobei 120 Punkte auf Römisches Recht und jeweils 30 auf Völker- und Europarecht entfallen. Im Römischen Recht müssen dabei mindestens 48, in Völker- und Europarecht jeweils mindestens 12 Punkte erreicht werden. Insgesamt müssen außerdem mindestens 90 Punkte erreicht werden.

Sollte ein Teil negativ (also unter 48 bzw. 12 Punkte) sein, so muss die ganze Prüfung wiederholt werden, auch wenn der Student insgesamt mehr als 90 Punkte haben sollte.

Zu beachten ist, dass die Prüfung nur dreimal wiederholt werden darf, man also insgesamt vier Antritte hat. Danach kann man Jus am Juridicum nicht mehr studieren.