AKTIONSGEMEINSCHAFT JUS

Presseaussendungen

Jahresbudget für Studienvertretungen
Alexander Grün, Florian Lattner30.06.2016
Klarer Rechtsbruch der ÖH Uni Wien
Jahresbudget für Studienvertretungen aufgrund falscher Berechnung bis zu 42% gekürzt – ÖH der Uni Wien weigert sich außerordentliche Sitzung einzuberufen und Fehler zu beheben.
Auszug: "Durch die Fehler des Wirtschaftsreferats – dieses hat falsche Studierendenzahlen als Grundlage für die Budgetberechnung verwendet – erhielten mehrere Studienvertretungen ein deutlich vermindertes Budget für das Wirtschaftsjahr 2015/16. So wurden zum Beispiel der Studienvertretung Rechtswissenschaften lediglich €45.889 zugewiesen, obwohl dieser €51.059 zustünden. Der Studienvertretung Mathematik werden €2.893 vorenthalten, das entspricht sage und schreibe 42,12% ihres Jahresbudgets."
Abschaffung StEOP Prüfungstermin
Caroline Lessky08.04.2016
Willkürliche Einschränkung der Studienfreiheit
Im Rahmen der gestrigen Veröffentlichung der schriftlichen Prüfungstermine für das Wintersemester 2016/17 informierte das Dekanat uns Studierende über die Abschaffung des Novembertermins für die StEOP Einführung. Die AktionsGemeinschaft Jus sowie alle Mandatare der Fakultätsvertretung Jus sprechen sich entschieden gegen die Streichung von Prüfungsterminen aus.
Auszug: "Aus diesem Grund kann die „StEOP Prüfung Einführung in die Rechtswissenschaften“ zum Zwischentermin abgeschafft werden, nicht aber die „MP Einführung in die Rechtswissenschaften“, wie die Prüfung für alle nicht unter die StEOP Regelung fallenden Studenten heißt. Diese MP Einführung können lediglich Studierende, welche bereits vor dem WS 2011/2012 inskribiert waren belegen. Demnach wird die Einführungsprüfung ohnehin im November abgehalten. Der Großteil der Studierenden wird in Zukunft bloß daran gehindert sich zu dieser anzumelden. Somit wird allein aufgrund überschießender Regelungswünsche und einer zweifelhaften Reduzierung des Korrekturaufwandes eine gesetzliche Ausnahmeregelung zulasten der Studierenden bis zum Letzten ausgereizt."
Trinkwasser am Juridicum
Caroline Lessky, Florian Lattner28.10.2015
OptiDOS D2082 und Pseudomonas aeruginosa im Wasser – Studierende erfahren's als Letztes
Eine kurze Chronologie des hausinternen Umgangs mit unzureichender Trinkwasserqualität am Juridicum
Auszug: "Seitdem wird die Chemikalie OptiDOS D2082 mittels Dosieranlage dem Wasser zur Regulierung zugesetzt. Angestellte der Universität wurden vor zwei Wochen in einer E-Mail explizit über die aktuelle Lage der Trinkwasserversorgung am Juridicum informiert. An die Studierenden erging diese Information allerdings nicht. Selbst uns, der Studierendenvertretung, wurde dies vorenthalten. Erst nachdem die Problematik eine Woche später öffentlich wurde, spielten uns besorgte Mitarbeiter diese E-Mail anonym zu."
Zugangsregeln und Aufnahmetest
Caroline Lessky08.04.2016
Ja zur Einführung einer Zugangsregelung
Stellungnahme der AG Jus zum Vorschlag von Wissenschaftsminister Mitterlehner
Auszug: "Die durch die bekannten Kapazitätsprobleme und starre Voraussetzungsketten verursachte Studiendauer von durchschnittlich mindestens zwölf Semestern ist sozial selektiv. Nur wer sich eine so lange Studiendauer, inklusive den Verlust von Beihilfen, leisten kann, ist in der Lage das Studium der Rechtswissenschaften abzuschließen. Das Argument der sozialen Selektion, welches gerne gegen eine Zugangsregelung vorgebracht wird, geht somit ins Leere. Die deutlich größere soziale Durchmischung an Fachhochschulen (mit Aufnahmetests) unterstreicht diesen Fakt noch einmal."